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Geschafft! Du hast das Buch mit der Geschichte des Ursulinenklosters gefunden und du hast herausgefunden, dass es historisch noch gar nicht „so lange“ hier mitten der Stadt seinen Standort hat. Das frühere Kloster befand sich zuvor bis ins 17. Jahrhundert an einem anderen Ort außerhalb der Stadt.
Während Du im Klostergarten ein bisschen frische Luft schnappen gehst und darüber nachdenkst, kommt dir ein Mönch entgegen.
Irgendwie kommt er dir bekannt vor, aber du kannst ihn nicht zuordnen.
Er bleibt bei dir stehen und erzählt dir ohne sich vorzustellen etwas von den heilenden Kräutern, die hier im Klostergarten angebaut werden.
Demnach bauen die Ursulinen Schwestern hier in ihrem Garten genau die 7 Kräuter an, die der Legende nach die Apostel beim Besuch von Marias Grab am dritten Tag nach ihrem Begräbnis statt ihrem Leichnam im Grab vorfanden.
Er bietet Dir einen daraus gewonnenen Kräuterschnaps aus der klostereigenen Destillerie zur Stärkung des Geistes an. Du denkst dir „Warum nicht…“ und ihr stoßt auf die „heilende Kraft, die Vergangenheit als Geschichte zu akzeptieren und den Blick in die Zukunft zu richten“ an. „Komischer Trinkspruch von dem Mönch“ denkst du noch und dann wird um dich herum alles dunkel.

Plötzlich wachst du auf der Bank im Klostergarten auf, die Sonne sticht grell in deine Augen und du fühlst dich gar nicht gut. Dein Schädel brummt und deine Glieder schmerzen höllisch. Was war los? Du kannst dich an nichts mehr erinnern. Instinktiv schaust du nach, ob deine Wertsachen wie Handy, Portemonnaie und Schlüssel noch da sind.
Alles da, nur in deiner Tasche fehlt das Buch aus der Bibliothek. Gut, dass du dir zuvor schon Notizen gemacht hast, die du zusammen mit dem Artikel zu den Klosterregeln verstaut hast. Waren in dem Kräuterschnaps k.o. Tropfen? Das würde zumindest die Erinnerungslücken erklären, aber du weißt noch, dass du als Letztes das Grab von der Äbtissin Hildegard besuchen wolltest und machst dich auf den Weg dorthin.

In den Klostergarten